Gelun­ge­ner Auf­takt der 28. Zwickau­er Stun­den­lauf­se­rie

Nach­dem in Len­gen­feld, Wer­dau, Hohen­stein-Ernst­thal und Lößnitz die ersten Früh­jahrs­läu­fe in unse­rer Regi­on bereits durch­ge­führt wur­den, erfolg­te nun auch der Start­schuss für den 1. Lauf der wie­der­um fünf Läu­fe umfas­sen­den Stun­den­lauf­se­rie des Jah­res 2019. Der SV Vor­wärts Zwick­au, auch dies­mal Ver­an­stal­ter der Auf­la­ge, fie­ber­te natür­li­ch dem Auf­takt im Sport­fo­rum „Sojus“ Zwick­au-Eckers­bach ent­spre­chend ent­ge­gen. Im Vor­feld rech­ne­te man schon damit, dass um die 200 Läu­fer die Sai­son­er­öff­nung mit­ge­stal­ten. Ins­ge­samt 245 gro­ße und klei­ne Star­ter aus ganz West­sach­sen, dem Erz­ge­bir­ge und dem Vogt­land über­tra­fen dann aller­dings doch die Erwar­tungs­hal­tung der Orga­ni­sa­to­ren.

Den Auf­takt bil­de­ten die ins­ge­samt 86 Läu­fer, im Alter von sechs bis drei­zehn Jah­ren, mit ihrem 1. Lauf der 3-er Serie über die Vier­tel­stun­de. Das far­ben­fro­he und bun­te Läu­fer­feld bot dann gleich zu Beginn eine exzel­len­te Vor­stel­lung. Unter den laut­star­ken Anfeue­rungs­ru­fen der Übungs­lei­ter, Eltern, Groß­el­tern und Geschwi­stern dank­ten es die jun­gen Sport­ler, die teil­wei­se das erste Mal die 15 Minu­ten am Stück absol­vier­ten, mit tol­len Lei­stun­gen. Bei den Mädels über­zeug­te Jael Syn­of­zik (SV Vor­wärts Zwick­au) mit 3260m, vor Stel­la Kru­se (SV Sach­sen 90 Wer­dau) und Ver­eins­kol­le­gin Lau­ra Weber, die es auf 3215m bzw. 3205m brach­ten. Einen Dop­pel­er­folg für den ver­an­stal­te­ten Ver­ein konn­ten im männ­li­chen Bereich Juli­an Täu­fel (3510m) und Jere­mi­as Her­tel (3480m) fei­ern. Janik Brenn­ei­sen vom Sand­berg-Gym­na­si­um Wil­kau-Haß­lau wur­de Drit­ter und brach­te es auf 3450m.

Jugend­li­che des SV Vor­wärts Zwick­au waren es dann auch, die das Lei­stungs­ni­veau in den Halb­stun­den­lauf-Kon­kur­ren­zen ent­schei­dend mit­be­stim­men konn­ten.
Allen vor­an ein­mal mehr Jes­si­ca Vier­tel, die in der Frau­en­wer­tung mit 6900m dem gesam­ten Läu­fer­feld die berühm­ten Hacken zei­gen konn­te. Ker­stin Gärt­ner (6590m), nach lan­ger Ver­let­zungs­pau­se wie­der gene­sen und Lui­sa Böh­me (6445m), bei­de vom SV Vor­wärts Zwick­au, folg­ten auf den Plät­zen zwei und drei.
Nach sei­nen Erfol­gen bei den Lan­des­mei­ster­schaf­ten im Stra­ßen­lauf und den Sach­sen-Cup­läu­fen in Eilen­burg und Leip­zig misch­te Jonas Wil­helm über die ½ Stun­de das Män­ner­feld kräf­tig auf und wur­de mit 8095m Gesamt­zwei­ter. Dabei mus­s­te er nur Vor­jah­res­sie­ger Sören Trom­mer, mit 8200m den Vor­tritt las­sen. Dirk Mül­ler, der Drit­te im Bun­de der Vor­wärts-Läu­fer, beleg­te mit 7830m Platz 3.

Alt­mei­ster Tho­mas König (FC Erz­ge­bir­ge Aue) und Toch­ter Natha­lie bestimm­ten den Stun­den­lauf. Mit gelau­fe­nen 14620m bestimm­te der Vor­jah­res­sie­ger der Stun­den­lauf­se­rie von Anfang an das Tem­po und ließ den durch­weg jün­ge­ren Läu­fern kei­ne Chan­ce. Auf den Plät­zen zwei und drei mit fast einer Run­de Rück­stand folg­ten Mar­tin Gan­zon (SV 04 Zwick­au) und Hen­drik Ger­ber (SV Vor­wärts Zwick­au).
Die 21- Jäh­ri­ge Natha­lie König (Müh­le Lauf­kul­tur) beherrsch­te mit einer über­zeu­gen­den Vor­stel­lung die Frau­en­wer­tung. Mit 13900m zau­ber­te sie ein abso­lu­tes Spit­zen­er­geb­nis auf die Bahn. Die in der Alters­klas­se W55 star­ten­de Vor­jah­res­sie­ge­rin Ker­stin Tromm­ler wur­de mit 13040m sehr gute Zwei­te. Den drit­ten Platz erreich­te Dag­mar Lan­ger (bei­de SV Vor­wärts Zwick­au), die es immer­hin auf 12620m brach­te. Nor­ma­ler­wei­se nicht nach­voll­zieh­bar, da sie erst vor drei Tagen erfolg­reich beim Paris-Mara­thon star­te­te. Bei ihrem erst zwei­ten Mara­thon­start schaff­te sie es die magi­sche 4 Stun­den-Gren­ze zu unter­bie­ten. In 3:56:39 Stun­den bewäl­tig­te sie ihr bis­her schön­stes und größ­tes Erleb­nis über die 42,195km-Distanz.

Alle wei­te­ren Ergeb­nis­se sind unter www.vorwaerts-zwickau.de zu fin­den.

Der zwei­te Lauf der dies­jäh­ri­gen Stun­den­lauf­se­rie fin­det am 22.05.2019 im Sta­di­on der Jugend in Wil­kau-Haß­lau statt.

Diet­mar Hall­bau­er

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